Der Feind in meinem Bett – Schmerzhafte Bettgeschichten, Teil 1

Mein Bett und ich sind im Grunde echt gute Freunde. Ich liebe es, mich abends in mein Bett zu kuscheln, ein gutes Buch zu lesen und dann so richtig schön müde einzuschlummern.

Als Mutter eines zweijährigen Sohnes weiß man es zu schätzen, am Ende des Tages in ein bequemes und gemütliches Bett sinken zu können.

In letzter Zeit gelingt mir das mit dem „Einkuscheln“ aber irgendwie nicht so richtig. „In letzter Zeit“ ist, ehrlich gesagt, ein wenig untertrieben. „In den letzten Jahren„ trifft es wohl besser…

Ich halte ein spannendes Buch in der Hand (auch wenn ich nicht so wirke und ein sehr liebenswerter Mensch bin, aus jeder einzelnen Seite meiner Bücher rinnt das Blut in Strömen!) in der Hand, mein Herz pocht nach einigen Minuten etwas schneller, weil der Detective endlich, endlich kurz davor ist zu durchschauen, wer der wahnsinnige Killer ist und ich dem Detective zurufen möchte, dass ich in genau diesem Moment die gleiche Ahnung hege… ! Und dann? Dann muss ich das Buch zur Seite legen! Aaaaaah!!!

Mein gesamter Körper hat sich so sehr angespannt (keinesfalls darum, weil das Buch so spannend ist), dass jedes Gelenk und jeder Muskel schmerzt. Ich muss mich erst einmal in eine andere Lage bringen, um meinem äußerst cleveren Detective mental zur Seite stehen zu können. Das nervt!

Dieses fiese Ziehen und Zwicken ist über die Zeit immer schlimmer geworden. Es hält mich andauernd davon ab, meinen feierabendlichen Thriller zu lesen – und noch schlimmer – mir meinen dringend benötigten Schlaf zu holen! Ich bin schließlich schon fast Mitte dreißig (ja, ja, ja…)!

Oder sollte ich lieber denken „Ich bin doch -erst- fast Mitte dreißig!“ ? Warum zwickt es überall und warum habe ich permanent das Bedürfnis, mich zu strecken und meine Knochen und Gelenke knacken zu lassen?

Mein Mann Markus, seines Zeichens Marketing- und Vertriebsleiter bei der HWG, brachte es vor Kurzem in seiner beherrscht bayerischen Mentalität kurz und knapp auf den Punkt (als er mich halb belustigt, halb zweifelnd von der Couch hochkraxeln sah). Er sagte lediglich: „Des is die Matratzˋn.“

Aha.

Also sagte ich kurz und wild entschlossen: „Wir brauchen wirklich dringend neue Matratzen!“

Nach Klärung des Budgets, machten wir uns also auf die Suche nach der passenden Unterlage für unsere zukünftigen Bettgeschichten.

Und warum oft alles anders kommt als man denkt und das Glück viel näher liegt als vermutet, dass erzähle ich Ihnen im zweiten Teil.

 Und wer nicht auf den zweiten Teil meiner Bettgeschichten warten will, kann sich hier schon mal umschauen.

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