Drama im Bad, TEIL 2: Hohe Preise? Nicht mit uns!

Was bisher geschah:

– Meine Mutter und ihr Lebensgefährte kaufen sich ein Haus und wollen ein neues Bad.
– Kostenvoranschläge rieseln ins Haus und bringen die Stimmung auf den Nullpunkt.
– Jeder Kostenvoranschlag der Handwerker ist an bestimmte Produkte gekoppelt.
– Stimmung wird nicht besser.
– Bahama-Beige ist weg.
– Stimmung ist trotzdem noch nicht besser.

Den kompletten ersten Teil kann man hier nochmal lesen.

Da war also diese Flut an Kostenvoranschlägen. Und jeder Handwerker hatte seine eigenen Vorstellungen von der Badausstattung und hat natürlich seine Lieferanten angeboten.

Die Krux an der Sache war, dass die Preise wirklich enorm hoch waren und fast schon in keinem Verhältnis zur veranschlagten Arbeitszeit gestanden haben.

Bitte nicht falsch verstehen, Arbeitszeit zu berechnen ist mehr als gerechtfertigt und für Qualität zahlt man auch gerne mehr. Schließlich will keiner gerissene Fliesen oder ein schlecht verbautes Siphon unter der Dusche.

Hat man jedoch auch bei Geräten einen gewissen Anspruch auf Design und Qualität, machen sich dies viele Handwerksbetriebe zunutze.

So kann es schnell passieren, dass eine Duscharmatur mit über € 400,- auf dem Kostenvoranschlag zu Buche schlägt.

Den Handwerker darauf angesprochen erklärt dieser, dass die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers bei fast € 700,- liegt.

Dass dem Handwerksbetrieb selbst die Duscharmatur nur um die € 100,- kostet wird verschwiegen. Und genauso ist es dem Handwerker möglich, bei der ein oder anderen Arbeitszeit einen Rabatt zu gewähren oder dem Kunden mit Verbrauchsmateriel wie Rohrschellen oder ähnliches großzügig entgegenzukommen.

Bei defekten Armaturen und anderen verbauten Teilen hat man natürlich den Vorteil, sich direkt an den Handwerker zu wenden, der z. B. die Armatur eingebaut hat. Er setzt sich in der Regel mit dem Hersteller auseinander und holt sich anfallende Arbeitszeit vom Hersteller zurück – wenn Fehler in der Garantiezeit auftreten.

Andererseits, wie oben beschrieben, werden angebliche „Schnäppchen“ auch dazu benutzt, Kostenvoranschläge höher anzusetzen um aus einzelnen Positionen größtmöglichen Gewinn herauszuholen.

An dieser Stelle will ich ausdrücklich betonen, dass ich keinen Handwerker irgendwelcher Machenschaften beschuldigen möchte! Es gibt, wie in jedem Gewerk, solche und solche… Und ich gehe stark davon aus, dass die meisten Betriebe seriös arbeiten.

Nun aber zurück zu meiner Mutter und ihrem Bad-Problem.

Nach langem hin und her haben sich die beiden für einen Handwerksbetrieb und den vermeintlich besten Kostenvoranschlag entschieden.

Und ja, dieser Betrieb hat wirklich sehr gute Arbeit geleistet:

– eine ebenerdige Dusche
– Installation eines Badheizkörpers und einer Fußbodenheizung
– Montage eines Waschtisches inkl. Unterschrank und Armatur
– Montage der neuen WC-Schüssel
– Neuverlegung der Rohre

Die Verlegung der Fliesen hat ein anderer Betrieb übernommen.

Die Kosten für die sanitären Arbeiten wurden mit knapp € 11.000,- veranschlagt.

Darin waren mit fast € 4.500,- folgende Zusatzprodukte enthalten:

– eine Duschtüre
– Duscharmatur (Regendusche, Handbrause und Mischbatterie)
– Rinnenabfluss
– WC-Schüssel und WC-Sitz
– Drückerplatte
– Waschtisch inkl. Unterschrank
– Einhebelmischer
– Spiegel
– Handtuchheizkörper
– Handtuchhalter und Seifenspender

Und nein, keines dieser Teile besteht aus einem Edelmetall, oder wurde extra angefertigt!

Nach einigen, obligatorischen Zwischenfällen steht aber nun das neue Bad. Und beide sind damit glücklich. So soll es ja sein. Eine gesunde Mischung aus Glück und Erleichterung.

Der Lebensgefährte meiner Mutter hat die Renovierung des Gäste-WCs selbst in die Hand genommen. Ausschlaggebend war unser neues Sanitär-Programm.

Die Fliesen hat eine Firma verlegt und unsere Frankenberg-Produkte hat ein Installateur verbaut. Laut Zeugenberichten hat es ein wenig Überredungskunst benötigt, aber er hat sich darauf eingelassen.

Der Lebensgefährte hat sich einfach auf die Frankenberg-Garantie berufen. Somit war der Installateur aus dieser Gleichung raus. Mehr als nötig konnte er auch nicht für die Arbeit verlangen.

Die Qualität der verbauten Produkte steht denen im „großen Bad“ in nix nach. Nur, dass sie im Vergleich wesentlich günstiger waren.

Leider hat es das Frankenberg-Sanitärprogramm bei der Renovierung des großen Bades noch nicht gegeben. Rechnet man heute nach, hätten sich meine Mutter und ihr Lebensgefährte locker € 3.500,- gespart.

Schauen Sie doch einfach selbst mal rein. Überzeugen Sie sich und nehmen Sie die Auswahl selbst in die Hand.

Posted in Qualität.

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